Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.

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  • Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen


    Die Tarifgespräche der gemeinsamen Tarifkommission des VZVNRW e.V. und des Arbeitgeberverbandes der Verlage und Buchhandlungen in NRW e.V. mit der Gewerkschaft ver.di konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer moderaten Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen um jeweils 1,6 % ab 1.1.2018 und 1.2.2019 sowie einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31.3.2020 konnten wir eine Planungssicherheit für unsere tarifgebundenen Unternehmen erreichen. Vereinbart wurden zudem Änderungen in den §§ 1 und 8 des Manteltarifvertrages. Tarifgebundene Mitgliedsverlage haben die Tarifvereinbarung bereits im Wortlaut erhalten.

    VZVNRW, 22.9.2017     

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen

Tarifvereinbarung für Angestellte in Zeitschriftenverlagen


Die Tarifgespräche der gemeinsamen Tarifkommission des VZVNRW e.V. und des Arbeitgeberverbandes der Verlage und Buchhandlungen in NRW e.V. mit der Gewerkschaft ver.di konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer moderaten Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Stufen um jeweils 1,6 % ab 1.1.2018 und 1.2.2019 sowie einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31.3.2020 konnten wir eine Planungssicherheit für unsere tarifgebundenen Unternehmen erreichen. Vereinbart wurden zudem Änderungen in den §§ 1 und 8 des Manteltarifvertrages. Tarifgebundene Mitgliedsverlage haben die Tarifvereinbarung bereits im Wortlaut erhalten.

VZVNRW, 22.9.2017     

Dr. Rudolf Thiemann ist neuer Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Dr. Rudolf Thiemann ist Kandidat für das VDZ-Präsidentenamt

Im Rahmen einer Strategiesitzung Anfang dieser Woche haben sich die Vorsitzenden der den VDZ tragenden Landesverbände, in denen alle VDZ-Mitglieder organisiert sind, auf Herrn Dr. Rudolf Thiemann als Kandidaten für das Präsidentenamt geeinigt.
Gefolgt wurde dem Vorschlag des VZVNRW sowie des Verbandes der Zeitschriftenverleger Berlin-Brandenburg, der vorsieht, den Verleger der Liborius-Verlagsgruppe und langjährigen Vizepräsidenten, Dr. Rudolf Thiemann (62), der Delegiertenversammlung am 5. November als Kandidaten zur Wahl des VDZ-Präsidenten vorzuschlagen. Rudolf Thiemann, der seine Bereitschaft erklärt hat, sich der Wahl zu stellen, ist mittelständischer Verleger und geschäftsführender Gesellschafter der Liborius-Verlagsgruppe, die konfessionelle  Zeitschriften in privater Trägerschaft herausgibt. Seit 1985 leitet er das Familienunternehmen in vierter Generation. Thiemanns Verlagsgruppe ist Mitglied in unserem Verband und im bayerischen Landesverband sowie in den Fachverbänden der Konfessionellen Presse und der Publikumszeitschriften. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

VZVNRW, 14.09.2017



 

Medialer Heimathafen für Motorboot-Fans

Medialer Heimathafen für Motorboot-Fans

Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag wird 50

Wenn eine Special-Interest-Zeitschrift auf eine 50-jährige Historie zurückblicken kann, ist das etwas ganz Besonderes und gibt Anlass zur Freude und zum Feiern. Die Zeitschrift BOOTE aus dem Delius Klasing Verlag blickt mit einem großen Jubiläumsheft auf fünf Jahrzehnte Motorbootgeschichte zurück. Heute ist BOOTE mit einer Auflage von mehr als 47.000 Exemplaren Europas größtes Motorboot-Magazin und medialer Heimathafen für die Motorboot-Gemeinde.

Wie die Zeitschrift BOOTE im Jahr 1967 in den Besitz des Bielefelder Delius Klasing Verlags überging und rasch zum führenden Magazin für Motorboot-Fans geworden ist, ist nur ein Thema der Jubiläumsausgabe von BOOTE. Im Jahr 1966 gründet Delius Klasing, der Verlag, der bereits seit 1923 die Segelzeitschrift YACHT publiziert, das Magazin „Auto & Boot“. Die Menschen wurden in dieser Zeit endgültig mobil. Viele zogen hinter ihrem Auto immer häufiger einen Hänger mit einem Schlauchboot oder einem kleinen Außenborder-Boot Richtung Urlaub oder Wochenend-Vergnügen. Ein neuer Freizeitspaß auf dem Wasser hatte begonnen. Ab 1967 erschien „Auto & Boot“ zweimonatlich. Leser, Händler und Anzeigenkunden irritierte der Name der Zeitschrift jedoch. Daher kaufte Delius Klasing 1967 den damals noch kleinen Titel BOOTE und vereinte ihn mit „Auto & Boot“. Nach kurzer Zeit verschwand der Zwitter-Titel „Auto & Boot“ ganz auf dem Cover und die Erfolgsgeschichte des reinrassigen Motorboot-Magazins BOOTE nahm ihren Lauf.

Mit dem damaligen Untertitel „Magazin für Freizeit-Kapitäne“ wurde BOOTE eine Zeitschrift, wie es sie im Wassersport-Segment bis dato nicht gab. Mit einem großzügigen Layout, einer klaren Bildsprache und einer fachlichen-journalistischen Qualität sollte BOOTE damals die Freude am Leben auf, im und am Wasser vermitteln. Dieses oberste Ziel haben die BOOTE-Macher auch heute immer vor Augen.

In einem großen Jubiläumsheft blickt die Redaktion zurück auf 5 Dekaden Motorboot-Historie, zeigt die Tops und Flops der nautischen Innovationen aus den vergangenen 50 Jahren und verrät die peinlichsten Patzer und herrlichsten Havarien der BOOTE-Crew.

Delius Klasing, 18.7.2017

 

Berufung des VDZ-Präsidenten in die neue NRW-Landesregierung

Berufung des VDZ-Präsidenten in die neue NRW-Landesregierung

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner wird Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien

Mit Anerkennung hat das Präsidium des VDZ auf die Berufung von VDZ-Präsident Dr. Stephan Holthoff-Pförtner zum Minister für Bundesangelegenheiten, Europa, internationale Beziehungen und Medien reagiert. Die Bitte des neuen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, verdeutlicht die große politische und kommunikative Kompetenz sowie die Erfahrung des VDZ-Präsidenten, die er angesichts der großen Herausforderungen des bevölkerungsreichsten Bundeslands in die Regierungsarbeit einbringen kann.

Das VDZ-Präsidium dankt Holthoff-Pförtner für seine intensive Arbeit bei der Vertretung der Verlage in der Öffentlichkeit. „Er hat“, so VDZ-Vizepräsident Dr. Rudolf Thiemann, „die Aufgabe mit seiner hohen Präsenz bei den Mitgliedsverlagen sowie in der Politik aktiv gestaltet“. In seine Amtszeit fallen wichtige medienpolitische Erfolge der Verlage wie die Verabschiedung der GWB-Novelle, die den Verlagen mehr Kooperationsmöglichkeiten eröffnet, sowie die Entscheidung der EU-Kommission im Kartellverfahren gegen Google, so das Präsidium.

„Ich habe den VDZ in den vergangenen Monaten als einen hoch innovativen und immens schlagkräftigen Verband erlebt. Mein Dank gilt den Mitgliedern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, und den ausgezeichneten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die sich mit ganzer Kraft für unsere gemeinsamen Anliegen einsetzen“, so Holthoff-Pförtner. „Es fällt mir nicht leicht, das großartige Amt des Präsidenten abzugeben. Und mir ist bewusst, dass ich viele VDZ-Mitglieder mit dieser Entscheidung enttäusche. Ich bitte um Verständnis, dass ich den Ruf des neuen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten nicht ablehnen konnte.“

Bis zur nächsten Delegiertenversammlung führt das Präsidium den VDZ. Die kommenden Monate werden genutzt, um die Delegiertenversammlung im November vorzubereiten, in der das Präsidentenamt neu gewählt wird.

VDZ, 29.6.2017

Presseverleger begrüßen historische Wettbewerbsentscheidung der EU-Kommission gegen Google

Presseverleger begrüßen historische Wettbewerbsentscheidung der EU-Kommission gegen Google

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen die formale Feststellung der EU-Kommission vom heutigen Tag, dass Google sein Quasi-Monopol im Bereich der Online-Suche missbraucht hat.
Die EU-Wettbewerbsbehörde sieht es als erwiesen an, dass Google seine Marktmacht durch die bessere Darstellung eigener Dienste in den Suchergebnissen begünstigte. Die Kommission verhängte ein Bußgeld von € 2,42 Mrd. und forderte Google auf, den Missbrauch innerhalb einer Zeitspanne von 90 Tagen abzustellen.
„Wir begrüßen, dass die Kommission der Missbrauchsbeschwerde unserer Verbände stattgegeben und Google zur Gleichbehandlung aller Angebote verpflichtet hat“, erklärten die Präsidenten von VDZ und BDZV, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Dr. Mathias Döpfner. „Wichtig ist nun vor allem, dass Google wirksam und nachhaltig alle Selbstbegünstigungen abstellt und wieder für einen fairen Wettbewerb zwischen Online-Angeboten sorgt“, so die Verleger-Präsidenten.
Die heutige Entscheidung sei von historischer Tragweite, so die Verbände. Erstmalig stelle eine Wettbewerbsbehörde klar, dass auch in der digitalen Welt solche Dienste, die für den Wettbewerb wesentlich sind, weil sie den Zugang zu bestimmten Verbrauchergruppen kontrollieren, ihre Leistungen diskriminierungsfrei erbringen müssen. Das sei eine unerlässliche Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, so VDZ und BDZV.
Bei der Umsetzung der Entscheidung müsse die EU-Kommission sicherstellen, dass die von Google vorgenommene Abhilfe allen Marktteilnehmern gleiche Wettbewerbschancen vermittle. Des Weiteren solle die Kommission nun rasch dafür sorgen, dass auch die weiteren laufenden Verfahren gegen Google zum Abschluss gebracht werden. Insbesondere sei der unautorisierten Nutzung von Verlegerinhalten und der Bündelung von Android mit anderen Google-Diensten Einhalt zu gebieten.
Mit einer Missbrauchsbeschwerde hatten VDZ und BDZV bereits im Jahr 2009 formal auf Googles Begünstigung eigener Dienste hingewiesen und so das Wettbewerbsverfahren mit angestoßen. In den Jahren 2012 bis 2014 konnten die Verbände wesentlich dazu beitragen, Versuche abzuwenden, das Verfahren gegen Zusagen einzustellen, die die Wettbewerbsprobleme nicht gelöst hätten.

VDZ, 27.6.2017

Reduzierter Mehrwertsteuersatz auf elektronische Presseprodukte

Reduzierter Mehrwertsteuersatz auf elektronische Presseprodukte

Presseverleger: Empfehlung des Europäischen Parlaments mahnt Ministerrat zu schneller Entscheidung

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen ausdrücklich die gestern mit überwältigender Mehrheit angenommene Empfehlung des Europäischen Parlaments, wonach es den Mitgliedsstaaten freigestellt werden soll, den Mehrwertsteuersatz für digitale Zeitungen, Periodika und E-Books dem jeweiligen reduzierten Mehrwertsteuersatz anzupassen.

„Nun ist es aber auch höchste Zeit, dass der letztlich zuständige EU-Ministerrat diese überfällige Entscheidung nicht mehr auf die lange Bank schiebt,“ sagte eine Sprecherin der Verlegerverbände. „Wir haben es nie verstanden, warum digitale Ausgaben von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern anders behandelt werden sollten als die gedruckten Exemplare.“

In Deutschland gilt für gedruckte Presseprodukte der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, für digitale Ausgaben hingegen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent.

VDZ, 2.6.2017

Neuer Verteilungsplan der VG Wort

Neuer Verteilungsplan der VG Wort

VG Wort beschließt einen neuen Verteilungsplan: Urheber erhalten künftig 100 % der Tantiemen, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, einen Teil davon an ihre Verlage abzutreten. Rund 26.000 Autoren verzichten freiwillig auf eine Rückforderung.

turi2, 22.05.2017

Presseverlage warnen vor Enteignung durch neues Urheberrecht

Presseverlage warnen vor Enteignung durch neues Urheberrecht

Anlässlich des Beschlusses des Bundesrates zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz vom heutigen Tag haben der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger vor massiven Einschnitten in die Finanzierung von Journalismus gewarnt.

„Der Bundesrat hat mit seiner Entscheidung heute den Finger in die Wunde gelegt und in mehreren Anträgen auf die Gefahr des Gesetzes für die Presse hingewiesen“, sagte ein Sprecher der Verbände. Das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das geplante Gesetz in der vom Bundesrat heute grundsätzlich begrüßten Form auf eine teilweise Enteignung der Verlage und damit der Journalisten hinausliefe. „Es wäre verheerend, wenn die heute vom Bundesrat benannten Bedenken in Bezug auf die Presse im weiteren Verfahren nicht durch grundlegende Änderungen an dem Gesetz beseitigt würden“, so der Sprecher.

Der Entwurf zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz sieht unter anderem vor, dass die Nutzung von Presseprodukten in den digitalen Angeboten öffentlicher Bibliotheken in Teilen grundsätzlich gratis möglich sein soll, auch wenn die Verlage in ihren eigenen Onlinediensten und Archiven hierfür eine Bezahlung verlangen. Das Gesetz soll im Bundestag bereits Ende Juni endgültig verabschiedet werden.

VDZ, 12.5.2017

VZVNRW-Vorstandsmitglied Dirk Sieben ist neues Vorstandsmitglied der Deutschen Fachpresse

VZVNRW-Vorstandsmitglied Dirk Sieben ist neues Vorstandsmitglied der Deutschen Fachpresse

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der IG Fachmedien im Börsenverein des Deutschen Buchhandels wurde am 17. Mai 2017 Dirk Sieben, Geschäftsführer DVS Media, als neuer stellvertretender Sprecher gewählt. Mit Übernahme dieses Amtes trat er automatisch auch in den Vorstand der Deutschen Fachpresse ein.

Siebens Fachmedienkarriere begann 1986 mit einer Ausbildung zum Buchhändler und Verlagskaufmann in der Mayerschen Buchhandlung in Aachen. Im Anschluss blieb er in der dortigen Fachbuchabteilung als Buchhändler tätig. 1992 erfolgte der Wechsel zur DVS Media GmbH, einem Tochterunternehmen des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. Zunächst für die Bereiche Marketing/Vertrieb zuständig, wurde er später Verlagsleiter und Prokurist. Seit 2005 hat er die alleinige Geschäftsführung des Fachmedienhauses inne.
Zusätzlich zur Geschäftsführung der DVS Media GmbH ist Dirk Sieben seit 2008 einer von zwei Geschäftsführern der DVS-TV GmbH, einer gemeinsamen Beteiligungsgesellschaft von DVS Media und KNM – Krammer Neue Medien. Seit 2015 ist Dirk Sieben zudem Mitglied im Vorstand des Verbandes der Zeitschriftenverlage in NRW e. V. und gehört der Tarifkommission des VZVNRW an.
In den neuen Ehrenämtern in der Deutschen Fachpresse und in der IG Fachmedien folgt Dirk Sieben auf Hans Oppermann, der mit dem Ausscheiden als Vorsitzender der Geschäftsführung des Berliner Beuth Verlages als Fachpresse-Vorstandsmitglied und IG-Sprecher zurückgetreten war.

Deutsche Fachpresse, 17.5.2017
 

11. Networken für NRW-Verleger im Neven DuMont-Haus

11. Networken für NRW-Verleger im Neven DuMont-Haus

Am 9. Mai 2017 durften wir mit unserem 11. Networken für NRW-Verleger zu Gast beim Bundesanzeiger Verlag in Köln sein. Begrüßt wurden wir von Herrn Uwe Mähren, Leiter Fachverlag beim Bundesanzeiger Verlag in Köln.

Nach einer Einführung und Vorstellung des gastgebenden Verlages folgten über 20 VZVNRW-Mitglieder gespannt dem Vortrag von Herrn Sven-Steffen Schulz, Leiter Team Vergabe. Herr Schulz gewährte interessante und aufschlussreiche Einblicke in das VergabePortal des Bundesanzeiger Verlags und stellte die Online-Fortbildung am Beispiel des VergabeTrainers vor.

Wir bedanken uns bei der Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft für die Ausrichtung dieser Veranstaltung und den köstlichen Imbiss, bei dem die Teilnehmer des Networkens im Anschluss an den Vortrag zur weiteren Diskussion und kollegialen Gesprächen zusammenkamen.

VZVNRW, 15.5.2017